CSG Edelstahl GmbH

products for high temperature processing

Schleuderguss

Das Schleudergussverfahren wird zur Herstellung von rotationssymmetrischen Hohlkörpern wie Rohre oder Buchsen verwendet. In eine sich drehende Kokille wird flüssiger Stahl eingefüllt, welcher unter hoher Zentrifugalbeschleunigung lunkerfrei erstarrt. Dieses Verfahren wird sehr gerne für Bauteile in Hochtemperaturumgebungen verwendet, die besonders hohe Zeitstandfestigkeiten erfordern.

Die hohen Zeitstandfestigkeiten der üblichen hitzebeständigen Werkstoffe basieren auf der Bildung von Carbiden und hängen somit u.a. vom Kohlenstoffanteil in der Schmelze ab. Während der Kohlenstoffanteil bei Schmiedeerzeugnissen begrenzt ist, um das Material verformbar zu halten, erlaubt das Schleudergussverfahren, welches direkt die Endkontur erzeugt, mit wesentlich höherem Kohlenstoffgehalt zu gießen.

Sowohl Doncasters Paralloy als auch FAI-FTC sind Hersteller von vertikalem sowie horizontalem Schleuderguss. Damit werden Rohre, Konen und Flansche hergestellt.

Dabei liegt der Schwerpunkt von Doncasters Paralloy auf der Herstellung von druckbeständigen Rohren für verfahrenstechnische Anlagen wie Coils und Sammler für Ethylencracker oder Katalysatorrohre für Reformer.

FAI-FTC ist spezialisiert auf nicht druckbeständige Bauteile für die Wärmebehandlungs- und Stahlindustrie die zum Beispiel in Ofenrollen, Strahlheizrohren und Konstruktionselementen eingesetzt werden.

Die Maße eines Schleudergussbauteils sind immer Abhängig von der Länge und dem Innendurchmesser der verwendeten Kokille. Gerade bei geringen Stückzahlen hängt ein günstiger Preis vom Vorhandensein einer passenden Kokille ab. 


Typische  Schleudergussprodukte